Portrait

Hier mal schnell das Portrait einer lieben Kollegin zum Sonntag.

suicide bride

Ein verregneter Novembertag, eine alte Fabrikruine und eine Braut auf der Flucht. Fotoshooting mit der wunderbaren Liz.

Peter Maschke – ein Nachruf auf den Künstler

peter2Er war ein Strandgutjäger und Schäkelsammler, ein Geschichtenerzähler und Geschichtenumschreiber, ein Kunstkenner und Kunstkönner, ein Reisender zwischen Kontinenten und Epochen, ein Querdenker und Querfühler, ein Schriftsetzer und Schriftsteller, ein Landvermesser und Familienchronist, ein Tagträumer und Konzeptkünstler.
Peter ordnete die Dinge neu und fand so neue Sinnzusammenhänge, die sonst niemand entdeckte. Er führte Dialoge mit Künstlern früherer Generationen. Dabei entstanden Installationen, die oftmals erst auf den zweiten Blick seine ganz spezielle Sicht der Dinge offenbarten, ein interessierter und verstehender Blick, behutsam und leise, oft humorvoll und ironisch.

Wie z.B. sein Treffen und Briefwechsel mit Antoine Watteau (2003), das in einer großen Installation mündete.

Oder seine Übersetzung von Edouard Manets Frühstück im Grünen (1997). Eine wunderbare Auseinandersetzung mit einem allseits bekannten Werk, die die Geschichte zum Bild neu erzählt und weiterspinnt.

Der Schneider im Forst (2001) zeigt seine Verbundenheit mit der Natur, seine Einordnung menschlichen Handelns in den immer währenden Kreislauf des Lebens.

Beschäftigt man sich mit der Installation Mutmaßungen über eine nicht angetretene Reise (1994), entdeckt man darin seine deutsch-argentinische Familiengeschichte.

Seine spannende und unkonventionelle Sicht auf die Welt war einzigartig und wird sehr fehlen. Und natürlich der liebenswerte und warmherzige Mensch.
Chapeau, lieber Peter! Es war mir eine Ehre und eine Freude, Dich kennen zu dürfen. Du hast in meinem Leben Spuren hinterlassen.
Peter Maschke ist am Sonntag, dem 1. Juli 2012 kurz vor seinem 65. Geburtstag in Dortmund verstorben.

Arca Swiss Monoball P0

So, nachdem ich so einige Stativköpfe durch habe, hab ich nun scheinbar den gefunden, mit dem ich glücklich werden könnte… ;-)

Die Rede ist von dem Arca Swiss Monoball P0. Bei dem ist einiges anders als bei anderen Kugelköpfen: er steht Kopf. Normalerweise ist der Körper fest auf das Stativ geschraubt. Darin befindet sich die bewegliche Kugel. Hier ist die Kugel – ähnlich wie bei dem Novoflex Magicball – fest auf das Stativ geschraubt und der Körper beweglich darüber. Aber seht selbst:

Arca Swiss Monoball P0
Arca Swiss Monoball P0

Die Konstruktion hat den Vorteil, dass man für Panoramaschwenks nicht das Stativ mühsam in die Waage bringen muss, sondern nur der Kopf „ins Wasser“ stellen muss. Aber das war für mich nicht so relevant. Was mir gefällt: die intuitive Bedienung. Es gibt nicht drei verschiedene (aber doch ähnliche) Bedienräder, die immer in eine andere Himmelsrichtung zeigen, sondern nur das zentrale Einstellrad (das geriffelte in der Mitte). Damit lässt sich der Kopf sehr feinfühlig festziehen, dabei ändert sich der Bildausschnitt nicht mehr. Das kleine Hebelchen (im Bild oben rechts) wird nur gebraucht, wenn man die Panoramafunktion nutzen möchte. Dazu ist der Kopf auch noch gerade mal 300g schwer, hält aber auch schwere Lasten absolut sicher. Echt eine tolle Konstruktion. Ich ziehe meinen Hut vor den Schweizern. Gut gemacht!
Demnächst kommt noch eine hübsche (Arca-kompatible) Schnellwechselklemme drauf – dann ist das Ganze noch schöner zu bedienen.

Museum für Fotografie in Berlin: die Helmut Newton Foundation

Bei meinem Kurztrip nach Berlin durfte ein Besuch des Museums für Fotografie in Berlin-Charlottenburg (direkt am Bahnhof Zoo) nicht fehlen. Die Ausstellung der Helmut Newton Foundation zeigt zur Zeit als Schwerpunkt Werke von Alice Springs (Pseudonym, unter dem June Newton viele Jahre arbeitete). Die Bilder von ihr haben mir ausserordentlich gut gefallen, insbesondere ihre Portraits. Diese Ausstellung läuft nur noch bis Mitte Mai 2011, wer die Bilder noch anschauen möchte sollte sich also beeilen.
Von Helmut Newton selbst gibt es zur Zeit nur die überlebensgroßen Bilder der „big nudes“ im Treppenhaus und die eher schräge Devotionaliensammlung „Helmut Newton’s Private Property“ (mit Plakaten, Requisiten, Kameras, etc…) im Erdgeschoss zu sehen. Wer also mehr Fotos von Helmut Newton selbst sehen möchte, der sollte besser bis nach Mai warten.
Leider darf man im Museum für Fotografie nicht fotografieren (seltsam, oder?), daher gibt’s keine Bilder…

Studioumbau beendet

Rechtzeitig zur kalten Jahreszeit habe ich endlich meinen Studioumbau beendet. Die Umstellung auf das Deckenschienensystem bietet mir nun Möglichkeiten zu noch spannenderen Lichtsetups.

Neben dem Studioraum steht ein separater Umkleideraum mit beleuchtetem Schminkplatz zur Verfügung.

10 Jahre bernd mueller photography – Jubiläumsausstellung im Café Dialog in Hagen

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2000 – 2010.
Nun ist es also soweit: 10 Jahre bernd mueller photography. Dazu lade ich herzlich ein zur Jubiläumsausstellung im Café Dialog in Hagen. Gezeigt werden aktuelle Fotografien, aber auch ein „Best-Of“ aus den letzten 10 Jahren. Ich danke allen Menschen, die mir Modell gestanden und diese Bilder ermöglicht haben!

Die Bilder sind vom 1. November 2010 bis 31. Januar 2011 zu sehen im Café Dialog, Frankfurter Str. 98, 58095 Hagen. Wer mag, kann sich dort gerne mit mir auf einen Kaffee treffen, aber bitte vorher einen Termin absprechen!